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U-Wert

Maß für die Wärmedämmeigenschaften von Bauteilen
(Wärmedurchgangskoeffizient, früher „K-Wert "). Der U-Wert berücksichtigt zusätzlich querströmende Wärmeflüsse bei zusammengesetzten Bauteilen (z.B. Fenster, Fachwerk).
Unterschiedliche Bauteile lassen sich mit Hilfe ihrer U-Werte hinsichtlich der Dämmwirkung vergleichen: Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung des Bauteils.
Für einen geringen Heizenergiebedarf von Gebäuden sind neben den U-Werten der Bauteile auch eine möglichst kompakte Bauweise, möglichst wenige Wärmebrücken, die luftdichte Ausführung der Anschlüsse und solare Gewinne entscheidend.

Hinweis:

Auf niedrigen U-Wert bei Fenstern achten!

In den letzten Jahren hat sich die Wärmeschutzverglasung sowohl im Neubau als auch bei der Fenstersanierung durchgesetzt. Im Unterschied zur früher üblichen Isolierverglasung ist bei den neuen Fenstern die äußere Seite der raumseitigen Scheibe mit einer unsichtbaren Metallschicht bedampft, die die Wärmestrahlung in den Raum zurück reflektiert. Zusätzlich ist der Scheibenzwischenraum mit einem Edelgas anstelle von Luft gefüllt. Dadurch konnte der Wärmeverlust durch das Fenster, je nach Gasfüllung, gegenüber alten Verglasungen um über 60 % reduziert werden. Allerdings gibt es auch bei den neuen Verglasungen noch Unterschiede beim Energieverlust. Achten Sie deshalb auf den U-Wert des kompletten Fensters, der um so kleiner ist je weniger Energie pro Quadratmeter Fensterfläche verloren geht und meist zwischen 1,4 und 1,8 liegt. Zu beachten ist dabei, dass die Anbieter häufig nur den U-Wert der Verglasung angeben, der niedriger liegt als der des Fensterrahmens. Hinzu kommen die Wärmeverluste über die Abstandshalter aus Metall am Rand der Verglasung. Da der Rahmenanteil je nach Fenstergröße jedoch bis zu 30 % und mehr betragen kann, ist der U-Wert des gesamten Fensters um etwa drei Zehntel schlechter als der der Verglasung.

Ü-Zeichen

Das Ü-Zeichen bedeutet, dass der Hersteller eine Übereinstimmungserklärung abgibt, dass sein (Bau-)Produkt die zugesicherten Eigenschaften hat, nach vorheriger Prüfung des Bauproduktes durch eine anerkannte Prüfstelle. Das Ü-Zeichen ist seit dem 1. Januar 1996 in Kraft und ersetzt die DIN-Nummer.

Mit Abschluss der Prüfung einer staatlich autorisierten Prüfanstalt werden Bauprodukte und Geräte (z.B. Heizungsanlagen) mit dem Ü-Zeichen gekennzeichnet. Dadurch weiß der Bauherr / Handwerker, dass diese den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen. Der Hersteller ist verpflichtet, nachvollziehbare ständige Kontrollen durchzuführen, um zu gewährleisten, dass seine Produkte immer der geprüften Ausführung entsprechen.

Überströmventil

Überströmventile werden zur Druckregelung, vorrangig in Heizungsanlagen mit Thermostatventilen, eingebaut.
Wird dort der Förderstrom durch das Schließen vieler Thermostatventile klein, steigt der Förderdruck der Umwälzpumpe an und kann im Extremfall zu Schäden an der Pumpe führen.
Wird dagegen der am Überströmventil eingestellte Druck überschritten, öffnet das Ventil und das Heizungswasser strömt vom Heizungsvorlauf direkt in den Heizungsrücklauf.