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Gebäudewärmebedarf (normiert)

Dies ist der maximale Wärmebedarf eines Gebäudes der nach DIN 4701 berechnet werden kann.
Der Norm-Gebäudewärmebedarf setzt sich aus dem Transmissionswärmebedarf (Wärmeverlust über die Umschließungsflächen) und dem Lüftungswärmebedarf zur Aufheizung der eindringenden Außenluft zusammen. Dieser Rechenwert wird benötigt, um die Dimensionierung der Heizungsanlage und den jährlichen Energiebedarf ermitteln zu können.

Gefährdungsklassen von Holzbauteilen

Je nachdem, wo der Baustoff Holz zum Einsatz kommt, sind auch die Beanspruchungen, denen die Holzkonstruktion ausgesetzt ist, verschieden.

Diese verschiedenen Beanspruchungen und Gefährdungen sind in DIN 68800 Teil 3 „Vorbeugender chemischer Holzschutz“ tabellarisch zusammengestellt und erläutert. Hier werden Holzbauteile entsprechend ihrer Beanspruchung in verschiedene Gefährdungsklassen (GK) eingeteilt.

Dabei ist entscheidend, ob voraussichtlich viel oder wenig Feuchtigkeit an das Holz gelangen kann, ob Insekten leicht an das Holz kommen und ob ein eventueller Befall schnell erkennbar ist. Die voraussichtliche Beanspruchung und Gefährdung dienen als Grundlage für die Einordnung in eine Klasse zwischen 0 (keine Gefährdung) und 4 (extreme Gefährdung).

Besondere bauliche Maßnahmen ermöglichen die Einstufung von Holzkonstruktionen in die Gefährdungsklasse 0, die nach DIN 68 800 Teil 3 keines chemisch vorbeugenden Holzschutzes bedürfen. Auch bei Hölzern in den Gefährdungsklassen GK 1 bis GK 4 ist die Anwendung chemischer Mittel nicht erforderlich, wenn stattdessen Hölzer eingesetzt werden, die für die jeweilige Gefährdungsklasse eine ausreichende, natürliche Dauerhaftigkeit besitzen.

Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert)

Als prozentualer Wert kennzeichnet er die Energiedurchlässigkeit des transparenten Materials (z.B. Glas). Außer dem durchgelassenen Strahlungsanteil umfasst er zusätzlich die Wärmeabgabe der inneren Scheibe aufgrund der absorbierten Strahlungswärme an den Raum. Multipliziert mit der auf die Fensterfläche auftreffenden Strahlungsintensität in Watt pro Quadratmeter [W/m2].

Rechenwerte der Glasarten lassen sich in Tabelle 4, DIN 4108 Teil 2, oder dem Bundesanzeiger entnehmen.

Gewährleistungskartei

In einer Gewährleistungskartei wird das Datum des Ablaufs der Gewährleistungsfristen für jedes Projekt dargestellt. Sollten Sicherheitseinbehalte gemacht worden sein, so kann im Zusammenhang mit einem Inspektionstermin eine aktive Kundenpflege betrieben werden und an die Zahlung erinnert werden. Ist die Gewährleistung abgelaufen, so kann 1 bis 2 Jahre danach auch ein Inspektionstermin nach Ablauf der Gewährleistung angeboten werden – ohne Kosten, als Dienst am Kunden. Der Aufwand ist gering, der Nutzen für das ausführende Unternehmen liegt darin, dass ggf. Fehler erkannt werden, die zur Sicherung des guten Rufs nachgebessert werden können. Natürlich können auch weitere Sanierungsschritte angebahnt werden. Dafür müssen aber Planer und Handwerker verschiedener Gewerke vertrauensvoll zusammen und füreinander arbeiten.

Gewerk

Als Gewerke werden unterschiedliche Handwerke die bezeichnet, die am Bau eines Hauses Handwerkliche und bautechnische Arbeiten ausführen.

Ein Gewerk besteht aus den Arbeiten, die einem Handwerk zuzuordnen sind.

Welche Arbeiten das in der Regel sind kann man an der VOB (Verdingungsordnung im Bauwesen), dort im Speziellen im Teil C ablesen.

Typische Gewerke sind z.B. Erd- Mauer- und Betonarbeiten, Zimmerer- und Holzbauarbeiten, Dachdeckerarbeiten, Klempnerarbeiten, Elektroarbeiten, Installationsarbeiten, Innenausbau und Trockenbauarbeiten, Tischlerarbeiten, Stuckateur- oder Gipserarbeiten, Fliesenarbeiten, ...

Die Gewerke werden im Hochbau üblicherweise in die beiden Gruppen Rohbau, Ausbau und Baunebenleistungen aufgeteilt.

Gradtagszahl

Klimafaktor für einen konkreten Standort und einen Zeitabschnitt (z.B. ein Jahr) zur Berechnung des Heizwärmebedarfs. Die Gradtagszahl berechnet sich aus der Differenz zwischen der mittleren Raumlufttemperatur (z.B. 19 °C) und der mittleren Außentemperatur über alle Heiztage, multipliziert mit der Anzahl der Heiztage.