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Facility Management

Damit sind Dienstleistungen gemeint, die durch die ganzheitliche Bewirtschaftung von Gebäuden und Anlagen einen zusätzlichen Mehrwert für den Besitzer oder Nutzer erbringen. Facility Management kann die Attraktivität, Wirtschaftlichkeit und Lebensdauer von Gebäuden erhöhen und die Betriebskosten senken.

Fasersättigungsbereich

Feuchtetechnische Angabe für Holz, bei dem dieses eine maximale Menge an gebundenem Wasser enthält.
Der Fasersättigungsbereich wird normalerweise bei einem Feuchtegehalt von 25 bis 30 % erreicht.

Fenster U-Wert

Der Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) entspricht dem alten k-Wert.

EU Bezeichnung

DIN Bezeichnung

Alte deutsche Bezeichnung

Fenster

Uw (w=window)

kF (F=Fenster)

UF (F=Fenster)

Verglasung

Ug (g=glazing)

UV (V=Verglasung)

kV (V=Verglasung)

Rahmen(material)

Uf (f=frame)

UR (R=Rahmen)

kR (R=Rahmen)



Der U-Werte bezeichnet den Wärmeverlust von innen nach, bezogen auf 1 m² und pro Stunde bei einem Temperaturunterschied von 1° K (Kelvin). Stark wärmeleitfähige Werkstoffe (Metalle) haben einen ungünstigeren, d.h. höheren U-Wert als isolierende. Gemessen wird der U-Wert in W/m²K.

Das bedeutet

Niedriger U-Wert heißt geringer Wärmeverlust.
Je kleiner der U-Wert, umso besser die Dämmung.
Gute Fenster mit niedrigem U-Wert reduzieren Energieverluste und sparen so Geld.
Ein auf Kipp gestelltes Fenster hat keine Dämmwirkung!


Der Wärmedurchgangskoeffizient Uw von Fenstern wird bestimmt durch:

Die Einzeldämmwerte von Rahmen und Verglasung, sowie den dazugehörigen Psi-Wert für die Glasrandzone.

Wärmedurchgangskoeffizienten des Rahmens Uf
Die Rahmenmaterialgruppe 1 (RMG 1) nach DIN 4108 (Holz, Kunststoff, Holz-Aluminium) weist Uf -Werte von <= 2 W/m²K auf. Der Wärmeschutz der verfügbaren Fensterrahmen weist damit schlechtere Werte gegenüber den möglichen Wärmeschutzverglasungen auf.

Wärmedurchgangskoeffizienten der Verglasung Ug
Eine entscheidende Verbesserung des wärmeschutztechnischen Verhaltens von Mehrscheiben-Isolierglas wird durch infrarotreflektierende Beschichtungen erreicht. In Verbindung mit dem Einfüllen von Spezialgasen in die Zwischenräume wird der Wärmedurchgangskoeffizient von Verglasungen um 50 % und mehr reduziert, ohne die Strahlungsdurchlässigkeit gegenüber Licht- und Sonnenenergie zu verschlechtern.
Multifunktionsgläser, d.h. Glasprodukte die neben dem Wärmeschutz auch Anforderungen an erhöhten Schallschutz, Einbruchschutz, Durchschusshemmung etc. erfüllen, können aus physikalischen bzw. technologischen Gründen nicht den gleichen Wärmeschutz aufweisen, wie dies bei Glasprodukten mit der alleinigen Funktion Wärmeschutz der Fall ist.

Mit Dreischeiben-Wärmeschutzverglasungen werden inzwischen Wärmedurchgangskoeffizienten von nur 0,4 bis 0,7 W/m²K erreicht.

Psi-Wert
Der Psi-Wert ist der längenbezogene Wärmebrückenverlustkoeffizient des Randverbundes der Scheiben. Er wird in Watt pro Meter und Kelvin gemessen (W/mK). Der Psi-Wert ist abhängig vom Material der verwendeten Scheibenabstandhalter. Die bisher üblichen Abstandhalter aus Aluminium leiten die Wärme sehr gut, so dass es im Bereich der Glasränder zu einem Temperaturabfall und somit auch zu Kondensatbildung kommen kann. Inzwischen gibt es daher auf dem Markte der Hersteller Abstandhalter aus Edelstahl oder Kunststoffen, die diesen Wärmeverlust um die Hälfte verringern können. Man bezeichnet diese als "warmen Randverbund" oder "warme Kante". Auch spezielle Fensterrahmenprofile können durch einen tieferen Scheibeneinstand für einen bessern Psi-Wert sorgen.

Flächenanteile der beiden Elemente
Der Rahmenanteil macht durchschnittlich 30 % aus.

Tabelle mit typischen Glas U-Werten



Verglasung Ug (Scheibenmitte)

Fenster Uw Standard-Holz-/Kunststoffrahmen (~ 1,25m x 1,50m)

Einfachglas

5,80 W/m²K

4,84 W/m²K

Zweischeiben-Isolierglas mit 12 mm Luftzwischenraum

3,00 W/m²K

2,80 W/m²K

Zweischeiben-Wärmeschutzglas mit 16 mm Zwischenraum (Edelgasfüllung) und neutraler Beschichtung Aluminiumabstandhalter

1,20 W/m²K

1,60 W/m²K

Zweischeiben-Wärmeschutzglas mit 16 mm Zwischenraum (Edelgasfüllung) und neutraler Beschichtung Edelstahlabstandhalter

1,20 W/m²K

1,57 W/m²K

Dreischeiben- Wärmeschutzglas mit 2 x 8 mm Zwischenraum (Edelgasfüllung) und neutraler Beschichtung Aluminiumabstandhalter

0,80 W/m²K

1,35 W/m²K

Dreischeiben-Wärmeschutzglas mit 2 x 8 mm Zwischenraum (Edelgasfüllung) und neutraler Beschichtung Edelstahlabstandhalter

0,80 W/m²K

1,32 W/m²K


Feuchtewanderung

Die Feuchtewanderung im Mauerwerk beruht auf zwei Mechanismen:
Beim Kapillartransport wandert Wasser von feuchten zu trockenen Stellen. Wenn ein Teil des in der Raumluft enthaltenen Wasserdampfs durch das Mauerwerk (in Richtung des Dampfdruckgefälles) hindurchwandern kann, spricht man von Dampfdiffusion. Beide Effekte sind materialabhängig, d.h. die verschiedenen Baustoffe weisen sehr unterschiedliche kapillare Leitfähigkeiten und Dampfdiffusionswiderstände auf.
Bei einem sehr dampfdichten Fassadenanstrich kann die Diffusion behindert werden und es bildet sich Tauwasser in der Wand. Das während der kalten Jahreszeit angefallene Tauwasser im Innern des Wandaufbaus ist nicht immer bausubstanzschädigend, sofern die Wassermenge relativ gering ist und darüber hinaus während der Sommermonate auch wieder eine Austrocknung erfolgen kann.
Es muss jedoch festgestellt werden, dass je stärker der betroffene Wandaufbau durchfeuchtet ist, umso schlechter ist auch sein k-Wert, da feuchte Baustoffe die Wärme besser leiten als trockene. Demnach ist die Gefahr, dass sich Oberflächenkondensat (Schwitzwasser) bildet bei (teilweise) durchfeuchteten Wänden größer als auf einer trockenen Wandfläche.

Feuchtigkeitsaufnahme und - "Atmende Wände"

In Räumen mit wasserdampfaufnahmefähigen Materialien steigt bei Feuchteproduktion die relative Feuchte langsamer an als in Räumen, in denen dampfdichte Materialien vorherrschen. Materialien mit gutem Feuchtigkeitsaufnahmevermögen (Sorption) haben also einen feuchteregulierenden Effekt. Um diesen Effekt auf Dauer zu gewährleisten, muss die gepufferte Feuchtigkeit jedes Mal wieder durch Lüften abtransportiert werden. Der Feuchtetransport durch die Wand hindurch ins Freie reicht dazu keinesfalls aus, so dass das Bild von den "atmenden" Wänden hier in die Irre führt.

Feuerwiderstandsklassen

Die Feuerwiderstandsdauer gibt die Mindestdauer in Minuten an, während der ein Bauteil eine Temperaturbeanspruchung und die anschließende Festigkeitsbeanspruchung aushält. Entsprechend ihrer Feuerwiderstandsdauer werden die Bauteile in Feuerwiderstandsklassen eingeteilt.
Feuerwiderstandsklassen Feuerwiderstandsdauer in Minuten


Feuerwiderstandsklassen Feuerwiderstandsdauer in Minuten
F 30 &ge30
F 60 ≥60
F 90 ≥90
F 120 &ge120
F 180 &ge180


Flächenheizung

Flächenheizung
Bei dieser Heizungsart werden Rohrleitungen unter dem Estrich (Fußbodenheizung), Wandputz (Wandflächenheizung), in der Decke (Deckenheizung) oder in andere Bauteile verlegt.
Durch diese fließt das durch den Wärmeerzeuger erwärmte Heizwasser.

Diese System können ggf. auch zur Kühlung benutzt werden.


Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW)

FCKW's sind ungiftige, geruchslose, unbrennbare und farblose Stoffe. Die FCKW's schädigen jedoch die atmosphärische Ozonschicht und sind hochwirksame Treibhausgase. Aus diesen Gründen ist es wichtig, Produkte zu meiden, die mit FCKW hergestellt wurden oder diese enthalten. Sie wurden im Wesentlichen als Treibgase, Kältemittel und bei der Kunststoffverschäumung eingesetzt. Aus chemischer Sicht sind FCKW organische Verbindungen, bei denen im Molekül die Wasserstoffatome durch Fluor (F) und Chlor (C) ersetzt (vollhalogeniert) sind.

Fluorkohlenwasserstoffe (FKW)

Als Ersatzstoffe für FCKW werden Fluorkohlenwasserstoffe diskutiert. Dies sind organische Verbindungen, bei denen die Wasserstoffatome vollständig oder teilweise durch Fluor ersetzt worden sind. Diese Stoffe verfügen über ähnliche Eigenschaften wie die FCKW, schädigen aber nicht die stratosphärische Ozonschicht. Ihr Nachteil ist, dass sie ebenfalls in erheblichem Umfang zum Treibhauseffekt beitragen können.

Fogging

Als Fogging-Effekt werden plötzlich auftretende schwarze, schmierige Beläge an Wänden, Decken, Fenstern und Einrichtungsgegenständen bezeichnet.
Diese Ablagerungen treten meist einige Zeit nach Renovierungen zu Beginn der Heizperiode auf. Der schmierige Film ist eine Mischung aus schwerflüchtigen organischen Verbindungen und Staubteilchen. Nach Erkenntnissen des Umweltbundesamtes gehen davon keine akuten Gesundheitsgefahren aus. Weitere Informationen hat das Umweltbundesamt in der Broschüre - Attacke des schwarzen Staubs - zusammengefasst, die Sie hier herunterladen können:
Attacke des Schwarzen Staubs PDF


FSC

Der Forest Stewardship Council ist eine unabhängige Organisation, die sich für eine ökologische, wirtschaftliche und sozial verantwortliche Waldnutzung einsetzt. Für die Vermarktung der Holzprodukte wurde das international anerkannte FSC-Label geschaffen.

FSC-Zertifizierung

Der Forest Stewardship Council (FSC) ist eine unabhängige Dachorganisation, die sich für eine ökologische, wirtschaftliche und sozial verantwortliche Waldnutzung weltweit einsetzt. Für die Vermarktung der Holzprodukte wurde das international anerkannte FSC-Label geschaffen.

siehe auch: www.fsc-deutschland.de

Fungizide

Chemikalien, die das Wachstum von unerwünschten (Schimmel-)Pilzen behindern bzw. verhindern. Diese werden u. a. in der Landwirtschaft, bei Textilien, Teppichen, Farben, Futtermitteln und in der Medizin eingesetzt.