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Dachbegrünungen

Die Dachbegrünung ist eine Form der Bauwerksbegrünung und bezeichnet sowohl den Vorgang des Bepflanzens von Dächern (oder des Bewachsenlassens nach entsprechender Herrichtung) als auch die bestehende Gesamtheit der Pflanzen einschließlich des notwendigen Unterbaus auf einem begrünten Dach.
In Deutschland werden Dachbegrünungen öffentlich gefördert.

Dämmstoffe Wärmeleitfähigkeit und Wärmespeicherwert

Wärmeleitfähigkeit und Wärmespeicherwert bei Dämmstoffen

Die Wärmeleitfähigkeit eines Materials ist ein wichtiger Faktor für seine wärmedämmende Wirkung.
Er wird durch einen materialabhängigen Zahlenwert, die spezifische Wärmeleitfähigkeit Lambda (λ), beschrieben.
Dieser Wert gibt den Wärmestrom (in Watt) an, der durch einen 1 Meter dicken Stoff bei einem Temperaturunterschied von 1 Grad Kelvin (entsprechend 1 ºC) pro Quadratmeter Oberfläche hindurchströmt. Für die Wärmedämmung bedeutet dies: je niedriger die Wärmeleitfähigkeit des Dämmstoffs, umso besser ist seine Wärmedämmfähigkeit. Als Wärmedämmstoff werden alle Materialien bezeichnet, deren Lambda-Wert kleiner 0,1 W/(mK) ist. Handelsübliche Dämmstoffe weisen Wärmeleitfähigkeiten von 0,035 bis 0,050 W/(mK) auf.
Ein weiterer Faktor für die Qualität eines Dämmstoffs ist der so genannte Wärmespeicherwert. Je mehr Wärme ein Dämmstoff speichern kann, umso träger reagiert er bei Aufheizung und Abkühlung. Mineralische Dämmstoffe besitzen Wärmespeicherwerte von ca. 1,0 kJ/(kgK). Höhere Werte 2,0 kJ/(kgK) erreichen dagegen nur Dämmstoffe aus Holz und Holzwerkstoffen.

Dämmstoffeigenschaften

Unter der Bezeichnung Dämmstoffe werden Materialien zusammengefasst, die aus unterschiedlichen Rohstoffen hergestellt sind. Ein gemeinsames Merkmal ist jedoch das große Volumen bei geringem Gewicht aufgrund vieler kleiner Hohlräume. Die ruhende bzw. eingeschlossene Luft ist im Vergleich zu einem festen Körper ein sehr schlechter Wärmeleiter. Sie bewirkt vornehmlich die wärmedämmende Eigenschaft dieser Baustoffe.

Anwendungstypen (Dämmstoffe)
In den Normen werden für die unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten bestimmte Typen von Dämmstoffen vorgeschrieben. Der Anwendungstyp muss in Kurzform auf dem Produkt-Etikett vermerkt sein. Unter dem folgenden Link sind die wichtigsten Anwendungstypen mit Anwendungsbeispielen aufgeführt:

Dämmung Tabellen und Informationen im Internet bei der Verbraucherzentrale


Dämmung von erdberührten Bauteilen, Perimeterdämmung

Kellerräume werden immer öfter als Wohn- und Aufenthaltsbereiche genutzt und müssen so die Anforderungen an den Wärme- und Feuchteschutz (EnEV) erfüllen. Durch Dämmung der erdberührten Bauteile (Perimeterdämmung) kann der Wärmeverlust in beheizten Kellerräumen über die erdberührten Bauteile nach außen verhindert werden. Das Ergebnis einer normgerechten und fachgerechten Ausführung ist, unabhängig von den Witterungsverhältnissen, ein angenehmes Raumklima und ein geringer Energieverbrauch.

An die Dämmung erdberührter Bauteile (Perimeterdämmung) werden durch Feuchtigkeit, Frost und Temperaturwechsel hohe Anforderungen gestellt. Die zu verwendenden Dämmmaterialien werden durch den ständigen Kontakt mit dem anstehenden Erdreich durch Niederschlagswasser, den Erddruck und durch Verkehrslasten stark beansprucht und müssen deshalb folgende Eigenschaften besitzen:
• Feuchteunempfindlichkeit,
• hohe Druckfestigkeit,
• Verrottungsfestigkeit,
• gutes und dauerhaftes Wärmedämmvermögen.

Dampfbremse und Dampfsperre

Durch Baufolien soll verhindert werden, dass Wasserdampf in Bauteile eindringt, dort kondensiert und Feuchteschäden verursacht. Feuchtes Dämmmaterial ist wirkungslos! Wird eine Dampfsperre aufgebracht, erfolgt dies raumseitig auf die Dämmung. Eine absolut lückenlose Verlegung ist dabei unerlässlich. Als Materialien sind Polyäthylenfolien, Aluminiumfolien, Kraftpapiere, Wachspapier etc. im Handel erhältlich.

Dampfdiffusion

Besteht auf beiden Seiten eines Bauteils unterschiedliche Luftfeuchtigkeit, so kommt es zur Wanderung von Wasserdampf durch das Bauteil, der so genannten Dampfdiffusion. Die einzelnen Baustoffe setzen diesem Wasserdampfdurchgang unterschiedlichen Widerstand entgegen.

Dampfdiffusionswiderstand

Wenn auf beiden Seiten eines Bauteils (z.B. einer Außenwand) ein unterschiedliches Klima (Temperatur und relative Luftfeuchte) herrscht, findet ein Wasserdampfdurchgang durch das Bauteil statt. Der Dampfdiffusionswiderstand ist der Widerstand, den ein Stoff diesem Wasserdampfdurchgang entgegensetzt.

Diagnose

Einige Diagnoseverfahren in der Altbausanierung


Blower-Door-Messung Luftdichtheit von Gebäuden
Thermographie Aufdeckung von Wärmebrücken in der Gebäudehülle
Feuchtediagnose Messung von Feuchte in Bauteilen
Heizungsdiagnose Prüfung der Heizungsfunktionen, Hydraulischer Abgleich

Diffuse Strahlung

Die auf die Erdoberfläche auffallende solare Strahlung besteht aus zwei Komponenten, der diffusen und direkten Strahlung. Die diffuse Strahlung ist der Anteil der Sonnenstrahlung, der durch Streuung der direkten Strahlung in der Erdatmosphäre entsteht.

Dioxin

Zum Teil hochgiftige Nebenprodukte bei der Herstellung bestimmter Herbizide und Desinfektionsmittel. In die Umwelt gelangen Dioxine aus Müllverbrennungsanlagen, durch Kabelverschwelung, Kupferrückgewinnung, durch Autoabgase oder durch Unfälle, wie einem Transformatorbrand.

Man unterscheidet polychlorierte Dibenzodioxine (PCDD) und die chemisch eng verwandten polychlorierten Dibenzofurane (PCDF), im Allgemeinen bekannt als Dioxine und Dibenzofurane. Dioxine und Furane zählen zu den giftigsten Substanzen (Seveso-Gift).

Dränage Drainage

Eine Dränage wird angeordnet zur Entwässerung des Bodens vor, über oder unter erdberührten Bauteilen. Sie verhindert die Entstehung von drückendem Wasser. Zu einer Dränageanlage gehören die Dränageschicht; bestehend aus Filterschicht und Sickerschicht, teilweise aus vorgefertigten Dränageelementen, die zugehörigen Dränageleitungen sowie Kontrolleinrichtungen.